Monday, July 2, 2007

Aua Assault

Das tat weh. Mit voller Wucht setze ich den MH6 in den Sand, nur um aus dem Flarakfeuer rauszukommen, das meinen Tank zerlegt hat, wo der Spritt raussuppt. Der Heckrotor ist ebenso ausgefallen. Ich springe raus. Mein Co-Pilot wurde von einer Gewehrsalve getroffen und sitzt regungslos im Cockpit. Die 4 Leute auf den Seitenflaechen des kleinen Transporthelis springen von den Flaechen in den Dreck und robben zur naechsten Deckung. Schon stroehmen aus der Stadt Soldaten und ein gepanzerter HMWVV mit MG-Schuetze. Eine RPG zerlegt das Auto, doch der heldenhafte AT-Schuetze wird sogleich Opfer einer Gewehrgranate. Verwundet geht er zu Boden und versucht noch Richtung Helikopter zu kriechen, wo ich ein Sanitaetszelt aufgebaut habe. Eine zweite Granate macht seine Hoffnung zunichte. Leblos bleibt er am Boden liegen.

Ich renne entgegen der Richtung des Schlachtgetuemmels. Beim Ueberflug habe ich einen Reperatur-LKW gesehen. Ein feindlicher Jet kreist ueber dem Einsatzgebiet. Der LKW ist in Sichtweite. Ueber mir fliegt eine Mi17 mit weiteren Soldaten, die zur Unterstuetzung eilen. Zumindest sollten sie es, denn die Mi17 wird von dem Harrier aufs Korn genommen. 1 Rakete trifft den Helikopter. Etliche Soldaten springen heraus, doch war dieser recht nah am Boden. Viele sterben, viele sind verwundet. Ein unverletzter Sanitaeter kuemmert sich um die Ueberlebenden. Die Mi17 brennt aus. Der Pilot ist tot.

Ich erreiche den Reperaturtruck und steig ein, fahre wieder Richtung Schlachtfeld. Fahre an der zerstoerten Mi17 vorbei. Die Verwundeten wurden versorgt und haben sich zusammengerafft, um zur Front zu rennen. Ich fahre vorbei und zu meinem MH6, steige aus. Hoffentlich ist noch genug Sprit drin. Ich habe Glueck. Das Leck im Helikopter kann geschlossen werden und mit halbvollem Tank fliege ich zurueck zur Basis, um noch mehr Nachschub holen. Wenigstens leistet mir mein Co-Pilot gesellschaft.

Posted by UsF at 12:31:15 | Permalink | No Comments »