L4D
Left 4 Dead wird geil.
…
…
Was? Reicht euch dieser informative Beitrag etwa nicht?
…
Pah, nagut, dann halt etwas mehr Text.
Left 4 Dead wird ein kooperativer Egoshooter in einer Umgebung voller Zombies. Diese Zombies sind nicht Dead Rising (Xbox360)- maessig langsam sondern relativ schnell, wie in 28 Days later (Film). Man darf dann auf bis zu 40 Zombies auf den Bildschirm klicken, wobei Teamwork der 4er-Gruppe (left “4″ dead) aeusserst wichtig ist.
Spielbar ist das Ganze also fuer 4 Spieler auf der “Survivor”-Seite, die Ueberlebenden. Auf der Infected-Seite, die Infizierten, spielt man 4 Boss-Monster. Die KI-Zombies die sonst rumlaufen, sind alle KI-gesteuert, weil ein menschlich gesteuerter normaler Infizierter wohl zu sehr aus der Reihe tanzen wuerde und das Spielerlebnis waere kaputt. Die Bossmonster haben allerdings eine KI, die sich sehr an menschlichen Verhaltensweisen anlehnt. Was das genau bedeutet, weiss ich nicht, es soll nur sehr gut sein, alles konsistent sozusagen.
Die Infizierten sind nicht schon in jedem Level fest platziert bzw. verhalten sich nicht immer gleich. Ein prozedural gesteuerter Mechanismus, genannt “the Director” platziert, lenkt und kontrolliert das Verhalten der KI-gesteuerten Infizierten so, dass jedes Spielerlebnis komplett anders verlaeuft. Mal geht man ein Haus durch und sieht keinen einzigen Zombie weit und breit, das naechste mal brechen Loecher in den Tueren auf und eine schier endlose Flut von Gegnern stroemt auf einen zu.
Zu den normalen Infizierten, die relativ wenig aushalten aber in Massen auftreten, gesellen sich sogenannte Bossinfizierte hinzu. Diese besitzen besondere Faehigkeiten. Mal kann ein Bossinfizierter ein Auto auf dich draufwerfen, als wandelnder Gasbeutel explodieren oder dich mit seiner Zunge in 30 Metern Hoehe erwuergen. Diese Viecher treten gezielt platziert auf und sind auch durch Menschen steuerbar. Jedes dieser Gegner hat zwar gewisse, manchmal sehr sehr starke Faehigkeiten, ist aber in anderen Bereichen dann auch benachteiligt (der autowerfende “Tank” ist zum Beispiel extrem laut und kann sich nicht wirklich anschleichen)…
Die Ueberlebenden benutzen ein kleines aber abwechslungsreiches Arsenal an Waffen. Schrotflinte, Uzi, M16, Hunting Rifle, Auto-Shotgun und eine Pistole (oder 2 davon gleichzeitig) koennen getragen werden. Ich persoenlich mag ja lieber Abwechslung, auch wenn Waffen nicht die effektivsten sind. Beispiel ist denk ich mal Rainbow Six Ravenshield. Etliche Waffen, jede kann den Gegner in Grund und Boden klicken aber es gibt halt ueberall Waffen mit den besten Statistiken. Nur ich benutz alles querbeet und nach momentaner Gefuehlslage (no EMO intended). Naja, eine Moddingcommunity wird schon fuer ausreichend Nachschub sorgen. Ausserdem plant TurtleRockStudios (die Entwickler) auch mehrere Missionen (von A nach B) und evtl. auch neue Gegenstaende (sprich Waffen) zu implementieren.
Ein Zombieshooter mit Coop-Modus und sich nicht ewig wiederholenden, sondern dank intelligenter Gegnerplatzierung abwechslungsreichen Durchgaengen. Genau das was ich schon immer wollte.